Syntethisch, mineralisch, Einwegstrahlmittel, für Druckluftstrahltechnik, Ressourcenschonend
Optimale Oberflächenvorbereitung für langlebige Stahlkonstruktionen
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Perfekte Haftung beginnt mit dem richtigen Strahlmittel
Im modernen Stahlbau hängen die Lebensdauer und Sicherheit einer Konstruktion direkt von der Qualität der Oberfläche ab. Ob Brücken, Hallen, Träger, Tanks oder Stahlrohre – jede Oberfläche muss vor der Beschichtung oder Verzinkung gründlich vorbereitet werden. Denn nur eine sauber gestrahlte und gleichmäßig aufgeraute Oberfläche gewährleistet eine dauerhafte Haftung von Schutzschichten und somit einen langfristigen Korrosionsschutz.
Dabei spielen Strahlmittel eine zentrale Rolle. Sie entfernen zuverlässig Rost, Zunder, Altbeschichtungen oder Schmutz und schaffen so die Grundlage für hochwertige Beschichtungen, Lackierungen oder metallische Überzüge.
Warum Strahlmittel im Stahlbau unverzichtbar sind
Im Stahlbau sind Bauteile häufig extremen Belastungen ausgesetzt. Witterung, Feuchtigkeit, mechanische Beanspruchung oder chemische Einflüsse können die Oberfläche angreifen. Um Korrosion zu vermeiden, müssen Stahlkomponenten daher nach der Fertigung oder Montage gründlich gereinigt und vorbereitet werden.
Das Strahlen ist hierfür die effektivste Methode. Durch den gezielten Einsatz von Strahlmitteln werden Rost, Zunder und Verunreinigungen vollständig entfernt.
Die Anforderungen an gestrahlte Oberflächen im Stahlbau sind in Normen wie ISO 8501–1 (Reinheitsgrade Sa 2½ bis Sa 3) und ISO 8503 (Rauheitsgrade) festgelegt. Nur bei Einhaltung dieser Standards kann eine Schutzbeschichtung langfristig wirken.
Anwendungstipps für das Strahlen im Stahlbau
Wähle das Strahlmittel entsprechend der Materialstärke, dem Bauteiltyp und der gewünschten Oberflächenqualität aus. Grobkörniger Stahlkies eignet sich beispielsweise für tragende Elemente, während feiner Korund besser für empfindliche Flächen geeignet ist.
Die Oberflächenrauheit ist entscheidend für die Haftung der Beschichtung. Für Korrosionsschutzsysteme im Stahlbau wird in der Regel eine Rauheit von Rz 50–80 µm empfohlen.
Ein zu hoher Druck kann die Oberfläche schädigen, ein zu niedriger Druck entfernt den Rost nicht vollständig. Durch regelmäßige Überprüfungen von Strahldüsen und Fördermenge lassen sich konstante Ergebnisse erzielen.
Gebrauchte Strahlmittel sollten regelmäßig gesiebt und von Staub befreit werden. Verunreinigtes Strahlmittel verringert die Reinigungsleistung und erhöht den Verschleiß der Anlage.
Nach dem Strahlen oxidiert Stahl bereits nach wenigen Stunden. Die Grundierung oder Verzinkung sollte deshalb innerhalb von vier Stunden erfolgen, um die Reinheit der Oberfläche zu bewahren.
Moderne Strahlanlagen mit Absaugung und Filtertechnik minimieren die Staubemissionen. Achte außerdem auf eine geeignete persönliche Schutzausrüstung, bestehend aus Atemmaske, Handschuhen und Schutzanzug.





