Syntethisch, mineralisch, Einwegstrahlmittel, für Druckluftstrahltechnik, Ressourcenschonend
Tipps für die Auswahl des richtigen Strahlmittels für den Schiffsbau.
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Strahlmittel für eine gründliche Oberflächenvorbereitung
Metalloberflächen im Schiffsbau sind extremen Belastungen ausgesetzt: Salzwasser, Feuchtigkeit, Wellen, Sonne und chemische Stoffe greifen die Konstruktionen kontinuierlich an. Rost und Korrosion können nicht nur die Optik, sondern auch die Strukturintegrität und somit die Sicherheit von Schiffen gefährden.
Um langlebige Schutzsysteme wie Antifouling, Lackierungen, Grundierungen oder metallische Beschichtungen aufzutragen, ist eine gründliche Oberflächenvorbereitung unerlässlich. Nur saubere, aufgeraute Oberflächen gewährleisten die Haftung und Wirksamkeit der Schutzschichten.
Dabei spielen Strahlmittel eine zentrale Rolle. Sie entfernen Rost, Zunder, alte Beschichtungen, Öl, Fett und andere Verunreinigungen zuverlässig und schaffen so eine optimale Basis für Korrosionsschutzsysteme im Schiffbau.
Warum sind Strahlmittel im Schiffsbau unverzichtbar?
Schiffskonstruktionen bestehen in der Regel aus Stahl, Edelstahl oder Aluminium. Besonders bei Stahlteilen ist es entscheidend, Rost und Zunder zu entfernen, bevor Schutzschichten aufgetragen werden. Die Wahl des richtigen Strahlmittels beeinflusst Rauheit, Abtrag und Wirtschaftlichkeit des Strahlprozesses entscheidend.
Strahlmittel sorgen dabei für:
Entfernen von Rost, Zunder, alten Anstrichen, Öl, Fett und Schmutz.
Schaffung der benötigten Oberflächenrauheit für eine optimale Haftung von Grundierungen und Lacken.
Erhöht die Oberflächenenergie und verbessert die Benetzbarkeit für Beschichtungen.
Die Normen ISO 8501–1 für Reinheitsgrade und ISO 8503 für Rauheitsgrade sind im Schiffbau, besonders bei internationalen Projekten, meist verbindlich.
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Vorteile von Strahlmittelanwendungen im Schiffbau
- Maximale Haftung für Lacke, Antifouling oder metallische Beschichtungen
- Effektive Rostentfernung, selbst bei stark korrodierten Schiffsstahlflächen
- Normgerechte Oberflächenqualität nach ISO-Standards
- Schonende Bearbeitung empfindlicher Bauteile wie Aluminium oder Edelstahl.
- Wirtschaftlicher Betrieb durch wiederverwendbare Strahlmittel.
Tipps für die Strahlmittelanwendung im Schiffbau
Edelstahl- oder Aluminiumteile nur mit eisenfreien Strahlmitteln wie Edelkorund oder Granat bearbeiten, um Flugrost zu vermeiden.
Für Schutzbeschichtungen im Schiffbau wird häufig eine Rauheit von Rz 50–100 µm empfohlen, abhängig vom Beschichtungssystem.
Robuste Rumpfteile benötigen höheren Strahldruck, empfindliche Aufbauten weniger.
Abgenutztes Strahlmittel reduziert Abtrag und Homogenität. Regelmäßige Siebung sorgt für gleichmäßige Oberflächenqualität.
Frisch gestrahlte Flächen oxidieren schnell. Antifouling oder Grundierungen sollten möglichst innerhalb weniger Stunden nach dem Strahlen erfolgen.
Geschlossene Strahlanlagen oder Absaugungssysteme minimieren Staubbelastung. Persönliche Schutzausrüstung wie Atemschutz, Handschuhe und Schutzanzug ist Pflicht.
Insbesondere bei Rümpfen, Decks und Aufbauten sollten Gerüstsysteme oder mobile Strahlanlagen eingesetzt werden, um Sicherheit und Effizienz zu gewährleisten.






