ampeco Strahlmittel
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Rat­geber

Alles, was Sie über Strahlen- und Sand­strahlen wissen sollten

Das Sand­strahlen ist eine der viel­sei­tigsten und effek­tivsten Methoden zur Rei­nigung, Bear­beitung und Ver­edelung von Ober­flächen. Egal, ob es sich um Metall, Stein, Holz oder Beton handelt, mit dem rich­tigen Strahl­mittel lassen sich selbst hart­nä­ckige Ver­schmut­zungen, Kor­rosion oder alte Lack­schichten gründlich entfernen.

In diesem Rat­geber erfahren Sie alles über die ver­schie­denen Strahl- und Sand­strahl­mittel, ihre Ein­satz­ge­biete, Kör­nungen, Nach­hal­tigkeit und darüber, wie Sie Material und Umwelt schonen können, ohne auf Effi­zienz zu verzichten.

Vor­teile durch Sandstrahlen:

Beim Sand­strahlen wird ein Strahl­mittel mit hohem Druck auf eine Ober­fläche geschossen. Dadurch werden Rost, Farbe, Schmutz und Abla­ge­rungen ent­fernt. Gleich­zeitig ent­steht eine auf­ge­raute, saubere Ober­fläche, die ideal für weitere Beschich­tungen oder Lackie­rungen geeignet ist. Mit dem pas­senden Strahl­mittel lässt sich die Ober­fläche gezielt bear­beiten – von der feinen Rei­nigung bis zur inten­siven Entrostung.

Effektive Rei­nigung selbst stark ver­schmutzter Oberflächen

Gleich­mäßige Ober­flä­chen­struktur für optimale Haftung

Ent­fernung von Kor­rosion, Farbe, Kalk oder Zunder

Anpassbar an ver­schie­denste Mate­rialien und Härtegrade

Umwelt­freundlich durch wie­der­ver­wendbare Strahlmitte

Beim Sand­strahlen ist der Begriff „Sand“ heute eher sinn­bildlich zu ver­stehen. Früher wurde tat­sächlich Natursand ver­wendet, was jedoch aus gesund­heit­lichen Gründen (Quarz­staub) in vielen Bereichen nicht mehr erlaubt ist. Statt­dessen kommen heute spe­zia­li­sierte Strahl­mittel zum Einsatz, die je nach Anwendung und Material variieren.

Gängige Sand­strahl­mittel im Überblick:

  • Glas­perlen: sanft, hin­ter­lassen eine glän­zende Ober­fläche – ideal für Edel­stahl oder Aluminium.
  • Stahlkies/​​Stahlkugeln: sehr robust, für starke Ent­rostung und indus­trielle Anwendungen.
  • Korund (Edel­korund): scharf­kantig, für harte Ober­flächen und präzise Reinigungsarbeiten.

Je nach gewünschtem Ergebnis und zu bear­bei­tender Ober­fläche wählt man die pas­sende Körnung und Härte des Strahl­mittels aus.

In der modernen Strahl­technik spielt Nach­hal­tigkeit eine zen­trale Rolle. Durch den gezielten Einsatz, das Recy­cling und die Wie­der­ver­wendung von Strahl­mitteln können Kosten gesenkt und Res­sourcen geschont werden. Durch einen durch­dachten Einsatz erreichen Sie lange Stand­zeiten, weniger Abfall und eine deutlich bessere Umweltbilanz.

So strahlen Sie nachhaltig:

  • Ver­wenden Sie Mehr­weg­strahl­mittel in geschlos­senen Systemen.
  • Sammeln und rei­nigen Sie gebrauchte Strahl­mittel außerdem regelmäßig.
  • Achten Sie auf staubarme Strahl­mittel, um eine saubere Arbeits­um­gebung zu gewährleisten.
  • Wählen Sie umwelt­freund­liche Alter­na­tiven zu Schlacke und Einwegsand.

Einweg- und Mehr­weg­strahl­mittel unter­scheiden sich durch ihre Nutzung: Ein­weg­mittel werden ein­malig ein­ge­setzt, während Mehr­weg­mittel mehrfach in geschlos­senen Sys­temen wie­der­ver­wendet werden. Ein­weg­mittel eignen sich für offene Düsen, Mehr­weg­mittel für Strahlkabinen.

Kann man Strahl­mittel wiederverwenden?

Ja, viele Strahl­mittel können wie­der­ver­wendet werden, ins­be­sondere in geschlos­senen Sys­temen wie Strahl­ka­binen. Die Wie­der­ver­wendung spart Mate­ri­al­kosten, redu­ziert Abfall und schont die Umwelt. Aller­dings eignet sich nicht jedes Strahl­mittel dafür – Schlacke bei­spiels­weise wird meist nur ein­malig eingesetzt.

Ein­weg­strahl­mittel

Sie werden in offenen Sys­temen ein­ge­setzt und nach ein­ma­liger Nutzung ent­sorgt. Sie sind ideal für die Fas­sa­den­rei­nigung oder die Bear­beitung emp­find­licher Ober­flächen. Bei­spiele hierfür sind Schlacke oder Natur­strände, die als Korrosions­schutz dienen.

Mehr­weg­strahl­mittel

Mehr­weg­strahl­mittel wie Stahl­körner, Stahlkies oder Glas­perlen werden hin­gegen gesammelt, gereinigt und wie­der­ver­wendet. Sie eignen sich für indus­trielle Pro­zesse mit hohem Durchsatz und redu­zieren den Ver­brauch von Strahl­mitteln nachhaltig.
Die Wahl hängt von der Anwendung ab: Einweg-Strahl­­mittel werden für ein­malige, offene Düsen-Ein­­sätze ver­wendet, Mehrweg-Strahl­­mittel für indus­trielle Anwen­dungen mit Recy­cling. Strahl­mit­tel­tests, Tabellen und Ana­lysen helfen bei der Auswahl der opti­malen Körnung und einer effi­zi­enten Nutzung von Strahlmitteln.

Die Körnung (Größe der Par­tikel) hat einen maß­geb­lichen Ein­fluss auf das Strah­l­er­gebnis. Eine feine Körnung (z. B. 0,1–0,2 mm) eignet sich für emp­find­liche Ober­flächen, eine präzise Rei­nigung und eine leichte Auf­rauung. Mittlere Körnung (z. B. 0,3–0,5 mm): für uni­ver­selle Anwen­dungen, Ent­rosten und Lack­ent­fernung. Grobe Körnung (ab 0,6 mm): für starke Ver­schmut­zungen, Zunder oder dicke Beschich­tungen. Durch die richtige Auswahl können Mate­ri­al­schäden ver­mieden, gleich­mäßige Ergeb­nisse erzielt und die Lebens­dauer des Werk­stücks ver­längert werden.

Strahl­mit­tel­ver­brauch

Der effi­ziente Einsatz von Strahl­mitteln senkt den Ver­brauch und spart Kosten. Opti­mieren Sie daher Druck, Abstand und Strahl­dauer, um Ver­schwendung zu ver­meiden. Eine regel­mäßige Wartung der Strahl­anlage ver­bessert außerdem die Strahlergebnisse.

Strahl­­mittel-Recy­cling

Das Recy­cling von Strahl­mitteln ist nach­haltig und wirt­schaftlich. Glas­perlen, Stahl­körner und andere Mehr­weg­mittel lassen sich mehrfach ver­wenden. Durch rich­tiges Recy­cling werden Roh­stoffe gespart, Abfall mini­miert und eine umwelt­freund­liche Arbeits­weise im Sand­strahlen unterstützt.

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