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Korrosionsschutz beginnt mit dem richtigen Strahlmittel
Korrosion ist einer der größten Feinde metallischer Oberflächen und Strukturen. Sie entsteht durch die Reaktion von Metall mit Sauerstoff, Feuchtigkeit oder chemischen Stoffen und führt langfristig zu Rost, Materialschwäche und Funktionsverlust. Damit Schutzsysteme wie Lackierungen, Beschichtungen oder Verzinkungen dauerhaft haften und schützen können, ist eine gründliche Oberflächenvorbereitung entscheidend.
Hier kommen Strahlmittel für den Korrosionsschutz ins Spiel. Durch das Strahlen werden Oberflächen nicht nur gereinigt, sondern auch gezielt aufgeraut, um die Haftung nachfolgender Schichten zu verbessern. Ein optimal gestrahlter Untergrund ist frei von Rost, Zunder, Öl, Fett oder Altbeschichtungen und bietet so die perfekte Grundlage für eine langlebige Beschichtung.
Warum Strahlmittel beim Korrosionsschutz unverzichtbar sind
Beim Korrosionsschutz durch Beschichtung ist die Haftung entscheidend. Jede Schutzschicht – sei es eine Lackierung, Pulverbeschichtung oder Verzinkung – benötigt einen festen, sauberen und gleichmäßig aufgerauten Untergrund. Nur so kann sie ihre schützende Funktion über Jahre hinweg erfüllen.
Durch die richtige Kombination aus Strahlmittel, Strahldruck und Korngröße lassen sich verschiedene Reinheitsgrade (z. B. Sa 2½ oder Sa 3 gemäß ISO 8501–1) und Rauheitsprofile (z. B. Rz 40–80 µm) erzielen. Beides ist entscheidend für hochwertige Korrosionsschutzsysteme.
Strahlmittel übernehmen dabei mehrere Aufgaben gleichzeitig:
Entfernung von Rost, Zunder, Öl, Fett, Farben und sonstigen Verunreinigungen.
Erzeugung einer definierten Oberflächenstruktur für optimale Haftung.
Erhöhung der Oberflächenenergie, die wichtig für eine gleichmäßige Beschichtung ist.
Schaffung einer einheitlichen Oberfläche, die sich gut weiterverarbeiten lässt.
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Strahlmittel als Schlüssel zum erfolgreichen Korrosionsschutz
Die Verwendung hochwertiger Strahlmittel ist die Grundlage eines jeden erfolgreichen Korrosionsschutzsystems. Denn nur eine sauber gestrahlte, gleichmäßig aufgeraute Oberfläche gewährleistet eine dauerhafte Haftung und schützt Metalle langfristig vor Korrosion.
Ob Granat, Edelkorund, Normalkorund oder Stahlkies: Die richtige Auswahl des Strahlmittels sorgt für optimale Ergebnisse, wirtschaftliche Prozesse und beständige Beschichtungen. Wer in eine gründliche Oberflächenvorbereitung investiert, spart langfristig Kosten für Wartung, Nacharbeit und Reparaturen und verlängert die Lebensdauer seiner Anlagen und Bauteile deutlich.
Tipps für die optimale Strahlmittelanwendung
Achten Sie dabei auf die Materialverträglichkeit, die gewünschte Rauheit und die Reinigungsleistung. Edelstahl darf beispielsweise niemals mit eisenhaltigem Strahlmittel bearbeitet werden, da sonst Flugrost droht.
Feinkörnige Strahlmittel erzeugen glattere Oberflächen, grobkörnige eine stärkere Rauheit. Der Strahldruck sollte so gewählt werden, dass die Oberfläche gründlich gereinigt, aber nicht beschädigt wird.
Abgenutztes Strahlmittel verliert an Wirkung. Eine regelmäßige Siebung und Reinigung im Kreislaufstrahlsystem sorgen für konstante Ergebnisse.
Denn frisch gestrahlte Metalle reagieren schnell mit Luftfeuchtigkeit und beginnen zu oxidieren. Die Grundierung oder Beschichtung sollte daher innerhalb weniger Stunden erfolgen.
Verwende geschlossene Strahlanlagen oder Absaugungssysteme, um die Staubentwicklung zu minimieren. Achte zudem auf die sachgerechte Entsorgung gebrauchter Strahlmittel, insbesondere bei mineralischen oder metallischen Typen.







